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Atmoshärische Phänomene - Regenbogen -

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Der Himmel ist voll von Erscheinungen, die man unter "Atmosphärische Phänomene" einordnet. Hervorgerufen durch physikalische Vorgänge treten farbenprächtige Erscheinungen auf, die unter dieser Rubrik erläutert werden. Per Textlink werden wichtige, physikalische Informationen in einem separaten Fenster erläutert.

Physikalische Grundlagen:

Licht | Streuung | Extinktion | Brechung | Beugung |

Regenbogen

Der Regenbogen ist Teil eines Kreisbogens mit einem Radius von 42° entgegengesetzt der Sonne. Seine Farben sind von außen nach innen Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett mit fließenden Übergängen. Ein Regenbogen ist nur sichtbar, wenn bei Regen die Sonne scheint. Zusätzlich muß auch die Sonnenhöhe über dem Horizont weniger als 42° betragen. Falls die Sonne höher steht, befindet sich der Sonnengegenpunkt mehr als 42° unterhalb des Horizontes, so daß der Regenbogen nicht über den Horizont ragt.

Hier am Niederrhein steigt die Sonne im Sommer bis etwa 60° hoch. Daher wird man im Sommer, um die Mittagszeit, nie einen Regenbogen sehen können. Am besten ist die Zeit in den Morgen- und Abendstunden. In den Wintermonaten steigt die Sonne dagegen nie höher als 42°, so daß den ganzen Tag über ein Regenbogen entstehen und gesehen werden kann.

Der Regenbogen entsteht durch Brechung innerhalb von Wassertropfen. Wie die Grafik zeigt, dringt der Sonnenstrahl in die Tropfen ein und wird gebrochen. Dadurch ist der Austritt des Lichtes an einer anderen Stelle des Regentropfens anzutreffen. Dies erklärt die Entstehung des Regenbogens, aber noch nicht die Farbe. Licht unterschiedlicher Wellenlänge wird unterschiedlich gebrochen. D.h. der Austrittswinkel unterschiedlicher Wellenlängen ist minimal anders. Dadurch bricht der Sonnenstrahl in seine Farbbestandteile auf und tritt in verschiedenen Winkel annähernd um 42° wieder aus.

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